Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 
 
 
 
 
 
 
 

MINT-Praktikum



 

Die Entscheidung "Was studiere ich?" fällt oftmals nicht leicht und muss gut überlegt sein. Da hilft am besten ein ganz gezielt ausgewähltes Praktikum bereits vor dem Studium an der Universität Magdeburg, bei dem Sie ihre künftige Studienrichtung genauer kennenlernen können. Durch die Erfahrungen im Praktikum lernen Sie Ihre Stärken und Interessen kennen.

Unter Anleitung erfahrener WissenschaftlerInnen bearbeiten Sie interessante fachwissenschaftliche Themen an den Fakultäten für Maschinenbau, Verfahrens- und Systemtechnik, Informatik, Mathematik, Naturwissenschaft sowie Elektro- und Informationstechnik. Das MINT-Praktikum I ab Klassen 11 geht über einen Zeitraum von drei Wochen in den Sommerferien. Das MINT-Praktikum II für Abiturienten hat einen zeitlichen Umfang von zwei Monaten nach Abschluss des Abiturs. Schriftliche Bewerbungen mit dem ausgefüllten Anmeldeformular, dem tabellarischen Lebenslauf und einer Kopie des letzten Halbjahreszeugnisses (ohne Beglaubigung) bitte per Post oder E-Mail.

Hier finden Sie weitere Informationen.
 

Angebote der FNW (MINT-Praktikum I)




Schwimmverhalten einzelliger Algen unter verschiedenen Belichtungsbedingungen
(Experimentelle Physik, IEP/ANP)


Einzellige Algen, die sich aktiv bewegen können, sollen unter sich verändernder Beleuchtung mit Hilfe eines Mikroskops untersucht werden. Dabei werden das wissenschaftliche Arbeiten mit biologischen Systemen sowie der Umgang mit Software zur Auswertung der aufgenommenen Bilder vermittelt.



Einführung in die medizinische Bildgebung: Von der Theorie zum Experiment
(Experimentelle Physik, IEP/BMMR)

Das Praktikum beschäftigt sich mit der Erarbeitung einer praktischen Physikstunde „Bildgebende Verfahren – Wie erzeugen wir Bilder vom Menschen ohne ihn aufzuschneiden?“ für Schulklassen. Hierfür wird sich der/die PraktikantIn zunächst in ein bis zwei bildgebende Verfahren (z. B. Ultraschall, Röntgen/Computertomographie oder Magnetresonanztomographie) einarbeiten. Darauf aufbauend sollen unter Anleitung sowohl theoretische Präsentationen als auch schülerfreundliche Experimente (an den Geräten) erarbeitet werden, die die verschiedenen Verfahren anschaulich erklären.
 

Computersimulationen einfacher physikalischer Systeme
(Theoretische Physik, ITP)


Nach einer Einführung in Matlab werden einfache physikalische Systeme (harmonischer Oszillator, Pendel, Planetenbewegung, ...) auf dem Computer simuliert. Dabei sollst du lernen, wie Naturgesetze auf dem Rechner umgesetzt werden. Die Kenntnis einer Programmiersprache ist dafür nicht unbedingt notwendig, sondern kann im Praktikum erlernt werden.
 

 

Angebote der FNW (MINT-Praktikum II)




Ebene Schnitte durch polydisperse Kugelpackungen
(Experimentelle Physik, IEP/AMP)

Dichte Anordnungen unterschiedlich großer Kugeln treten in zahlreichen Anwendungen in der Natur und Technik auf. Durch bildgebende Verfahren (z. B. Computertomografie) kann man ebenenweise in sie „hineinsehen“. Wie lassen sich aus diesen 2D-Schnitten Informationen zu den 3D-Eigenschaften der Packung gewinnen? Du lernst ein Computerprogramm kennen, mit dem derartige Packungen erzeugt werden. Du schreibst neue Auswertefunktionen und festigst ganz nebenbei deine Kenntnisse in C++. Wenn du bereits einige Erfahrungen mit Linux gesammelt hast, umso besser.
 


Nichtgleichgewichtsdynamik von flüssigen Filmen
(IEP/ANP)

Freistehende flüssige Filme formen Minimalflächen unter bestimmten gegebenen Randbedingungen, das heißt entsprechend der Form des aufspannenden Rahmens. Wenn diese  Randbedingungen sich ändern, kann es zu kritischen Formumwandlungen kommen. Diese schnellen Formänderungen verlaufen über Nichtgleichgewichtszustände. Während des Praktikums sollen die Formumwandlungen beim Katenoidenkollaps und beim Reißen flüssigkristalliner Blasen mit einer Hochgeschwindigkeitskamera untersucht werden.
 


Weiche magnetische Materialien für Optik und Mechanik
(IEP/ANP)

Was passiert, wenn man ein Gummibärchen magnetisch macht? Weiche komplexe Materialien wie Kolloide, Gele und Flüssigkristalle sind im Mittelpunkt moderner Forschung wegen der Vielfalt ihrer Eigenschaften und Funktionen. Du kannst nicht nur deine eigenen Ferro-Gele herstellen, sondern auch ihre optischen und mechanischen Eigenschaften mit modernster Experimentaltechnik untersuchen. Das ist deine Gelegenheit, um Erfahrungen an der Grenze der Physik, der Chemie und Materialforschung zu bekommen!
 
Letzte Änderung: 01.08.2017 - Ansprechpartner: Falco Plümecke
 
 
 
 
Kontakt

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Studierendenmarketing
Universitätsplatz 2
39016 Magdeburg

Dr. Rosemarie Behnert
Tel.: +49 391 67-58843
rosemarie.behnert@ovgu.de