Die Lehrveranstaltung "Mathematische Grundlagen der Experimentalphysik" ist in der vorliegenden Form zur Unterstützung der Vorlesung sowie Übung im Fach Experimentalphysik konzipiert. Ohne den Vorlesungen in Algebra oder Analysis eine Konkurrenz sein zu wollen, werden in der vorliegenden Veranstaltung verschiedene Schwerpunktthemen wiederholend, aufbauend und vertiefend behandelt, um ein Verstehen mathematischer Zusammenhänge speziell in der Experimentalphysik zu befördern.
Darüber hinaus stehen natürlich Übungen zur Anwendung des Wissens im Programm. Und wie sich zeigt, kann gerade in der Mathematik nicht genug geübt werden.
Die Vorlesung richtet sich an Studenten ab dem 5. Semester. Sie ist gegliedert in:
- Einführung: Messvorgang, Maßeinheiten, SI-System,
- elektrischer Messgeräte: elektromagnetische, elektrostatische, elektrothermische Messgeräte,
- Messschaltungen: Messbrücken und Kompensationsschaltungen,
- elektronische Messgeräte: Verstärker, Filter und selektive Verstärker, Rauschen,
- registrierende Messgeräte: Schreiber, Oszillographen,
- digitale Messtechnik: Impuls- und Frequenzmessung, AD-Wandler, DA-Wandler, rechnergestützte Messwerterfassung,
- Störproblemen und Sicherheitsmaßnahmen im Labor.
Physik für Ingenieurstudiengänge
Vorlesung
Übungen
Praktikum
Das Physikalische Grundpraktikum I und II der Universität Magdeburg umfaßt ca. 50 Versuchsthemen bzw. Versuche zur Mechanik und Wärmelehre (G16-Räume 156/158/159), Elektrik (G16-Räume 158/159) und Optik (G16-Räume 140/141/142) mit jeweils 3 bis 6 Teilaufgaben . Es wird von Physik-, Lehramts-, Magister- und Ingenieurstudenten (u. a. des Maschinenbaus, der Elektro- und der Energietechnik, der Verfahrenstechnik und der Informatik) im Grundstudium durchlaufen.
Die Arbeitsgruppe Physikalische Praktika in der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V. informiert Sie hier über inhaltliche und organisatorische Fragen der physikalischen Praktika an den Hochschuleinrichtungen der BRD.